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Riesen-Kürbis-Mischung. Eine Mischung aus riesigen Kürbissen in verschiedenen Formen und Farben. Die Früchte sind unterschiedlich geformt. Die Schale ist orange oder grünlich marmoriert.
* Der Kürbis wurde erstmals im 3. Jahrtausend v. Chr. in den Gebieten des heutigen Peru und Mexiko kultiviert. Anfang des 16. Jahrhunderts brachten die Portugiesen ihn nach Europa (und zugleich nach Indien). Danach verbreitete sich der Kürbis rasch in vielen Ländern...
Die schmackhaftesten Früchte hat der Moschuskürbis. Er ist meist länglich, manchmal mit einer Einschnürung, und zeigt rosabraune oder gelbe Farbtöne. Leider reift diese Art sehr langsam, daher wird sie weniger breit angebaut.
Sorten des Riesenkürbisses zeichnen sich durch sehr große Früchte (bis 50 kg) aus, oft weiß oder grau, flach oder rund.
Der Gartenkürbis hat oval bis zylindrische, gelb-orange Früchte, teils mit gelbgrünem Muster; dazu zählen auch kleine Zierkürbisse mit fantasievollen Formen und Zeichnungen.
Kürbis ist sehr gesund. Er enthält viele Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Kalzium, Eisen, Magnesium, Kupfer, Kobalt und Silizium. Die gelbe Farbe entsteht durch einen hohen Carotingehalt (Provitamin A); in manchen Sorten bis zu 40 mg/100 g. Außerdem sind die Vitamine C, B1, B2, B6, E und PP enthalten. Kürbis ist gut bekömmlich, da der essbare Teil relativ wenig Ballaststoffe und viel Wasser enthält. Er enthält etwa 8–10% Zucker und wenig Säure und eignet sich daher hervorragend für Süßigkeiten (Kandierte Früchte, Fruchtleder u. a.).
Kürbis lässt sich bei Zimmertemperatur bis zum Frühjahr frisch lagern, allerdings nur, wenn die Schale völlig unbeschädigt ist. Andernfalls sollte er trocken und gut belüftet bei höchstens 3°C gelagert werden.
Aus Kürbis bereitet man viele nahrhafte, sättigende Gerichte zu. Man kann ihn braten oder kochen (nach dem Kochen abtropfen lassen), noch besser ist sanftes Dünsten im eigenen Saft oder mit wenig Wasser.
Kürbis passt auch wunderbar in Breie.
Am schmackhaftesten und oft am wertvollsten ist Kürbis dennoch roh: grob reiben, mit Trockenfrüchten mischen, Nüsse, Honig und Zitronenabrieb dazugeben und mit saurer Sahne anmachen—ein fantastischer Salat.
Nicht nur das Fruchtfleisch, auch die Kerne werden gegessen und haben viele Vorzüge. Kürbiskerne sind flach, 1–3 cm lang, mit gelblich-cremiger Schale. Sie enthalten bis zu 52% fettes Öl und bis zu 28% Eiweiß.
Getrocknete Kürbiskerne können in Süßwaren Mandeln ersetzen und Salate nahrhafter machen.
* Nicht jede Kürbisblüte bildet von selbst eine Frucht.
Für eine gute Ernte können Sie die weiblichen Blüten von Hand bestäuben.
Nehmen Sie Pollen von den männlichen Blüten (sie sitzen an längeren Stielen) und übertragen Sie ihn in die Mitte der weiblichen Blüten (diese haben am Ansatz einen kleinen Fruchtknoten). Das geht auch mit einem Pinsel.

